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Quick and Dirty 2. Platz in Willingen auf der Kurzstrecke




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Der Willingen-Marathon ist ein MUSS, zumal der Anfahrtsaufwand mal vergleichsweise gering ist. Allerdings erwischt mich Willingen in den letzten Jahren zunehmend im Motivations-Zwischentief. Große Rennen sind schon gelaufen, die nächsten Laaaangstrecken werfen ihre Schatte voraus. Da ist der Willingen-Marathon irgendwie so dazwischen. Im Hinblick auf den Malevil Cup am darauffolgenden Wochenende und dem Sellaronda-Hero in 2 Wochen mit satten 5000 hm entscheide ich mich in Willingen für die Kurzdistanz. Also 69er Jahrgang ein ambitioniertes Vorhaben ;o). Vor 2 Jahren fuhr ich schonmal auf dieser Distanz aufs Treppchen und als ich aufgerufen wurde sagte der Lebensgefährte einer anderen Platzierten hektisch zu seinem Freund: „Natascha Binder?, wer ist das denn?“ und der andere: „Jahrgang 69!!!“ – ganz nach dem Motto: die brauchste Dir gar nicht merken – jetzt kommense schon zum Sterben her ;o)…

 

Es geht also um 7:30 Uhr los. 52 km und 1600 hm. Ich sage vorsichtshalber schonmal im Hotel Bescheid, dass sie das Zimmer nicht herrichten sollen, da ich gleich wiederkomme und mich wieder ins Bett lege ;o)…

 

Vom Start weg komme ich gut in Tritt. Das ist immer ein bißchen fraglich bei mir und gerade heute kommt es ja drauf an. Der pinke Leopard ist schon weg – Kathrin Schwing ist ja dieses Jahr wirklich wie ein Raubtier unterwegs… Den Rest der Mischpoke habe ich noch ganz gut im Blick. Wenn ich mich nicht verzählt habe dann müsste es Platz 5 sein. Regina Genser ist vor und eine dunkelhaarige Kenda-Frau und dann noch 2… Ich versuche mal „alles“ gleich am Anfang zu geben. Einteilen muss man sich ja nix bei „nur“ 50 km… oder doch? Ich fahre so schnell es geht und es rollt supergut. Nach 20 km denke ich „jetzt nochmal 30, das ist ja noch mehr als die 20! Was wieder beweist, dass alles eine Sache der Perspektive ist. Bei der Salzkammerguttrophy vor 2 Jahren dachte ich „jippieh – nur noch 30! Schlußsprint!“. Nach ca. 25 km überhole ich Dame Nummer 4 und schiebe mich an deren Position, Katrin Hollendung auf Platz 3 in Sicht! Also alles mal ohne Kathrin gerechnet – die färht eh immer lang. Genial! Das kann ja vielleicht was geben mit Podium. Kathrin Hollendung erweist sich jedoch als zäh. Immer wieder attackiere ich, aber sie überholt mich im nu. Am letzten Anstieg gebe ich nochmal richtig Gas. Jetzt sind es nur noch 3 km und ich schaffe es in Führung zu gehen, aber da habe ich die Rechnung ohne Katrin gemacht. Die tritt nochmal richtig an, ich versuche dran zu bleiben. Mein Garmin zeigt einen Puls an, der mir noch nie attestiert wurde und ich denke Junge Junge…. hättste mal besser die Uhr zuhause gelassen -> without watch no limits!

 

Mit +/- einer Minute Rückstand komme ich als 4. Dame overall und 2. Dame Masters ins Ziel. Overall gewonnen hat souverän die supersympathische Mary Mcconeloug aus den USA.

 Overall:

  1. Mary Mcconnelough   2:25,51 (1. Master)
  2. Regina Genser              2:28,24
  3. Katrin Hollendung      2:28,39
  4. Natascha Binder          2:29,31 (2. Master)
  5. Esther Stockhofe         2:37,38 (3. Master)

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