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Düsseldorfs Sportlerball


Hach…. war das spannend. Als eine von 3 nominierten Sportlerinnen machte ich mich am gestrigen Abend auf den Weg zu Düsseldorfs Ball des Sports im Düsseldorfer Hilton. Gewählt wurde die Sportlerin, der Sportler und die Mannschaft des Jahres. Stimmberechtigt waren die Sport-Journalisten Düsseldorfs.
Erstmalig gab es in diesem Jahr auch einen Publikumspreis, bei dem jedoch nur ein einziger Preis vorgesehen war und es somit keine Unterscheidung nach Geschlecht oder Mannschaft gab. Hier hatte sich im Vorfeld an den Zwischenständen schon gezeigt, dass man (ich) gegen die großen Düsseldorfer Mannschaften keine Chance haben würde. Also blieb die Hoffnung auf einen Sieg bei der Hauptwahl der Journalisten. Die Konkurrenz war jedoch nicht zu verachten und daher schraubte ich die Erwartungshaltung erstmal in den Boden. Meine Aufmerksamkeit war zum großen Teil auch auf das Packen für die Fulda-Challenge fokussiert, zu der ich am Sonntagmorgen nach dem Sportlerball abreisen sollte.
Der Rahmen der Sportlerwahl war sehr feierlich und ein wirklich unvergessliches Erlebnis. Herzlichen Dank hier an die Veranstalter und Sponsoren. Mein Tischnachbar Jean Pütz sorgte für sehr kurzweilige Unterhaltung („schauen Sie mir beim Zuprosten tief in die Augen – in meinem Alter kann ich mir 7 Jahre schlechten Sex nicht mehr erlauben….“).
Und dann gegen 21 Uhr die große Überraschung. Bei der Ehrung von Düsseldorfs Sportlerin des Jahres wurde doch tatsächlich mein Name genannt…. Völlig stimmlos krächzte ich ein Dankeschön ins Mikrofon und war überwältigt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber es fühlt sich gut an, auch heute noch am Tag danach. Es freut mich darüber hinaus sehr, dass auch eine Randsportart, wie das Mountainbiken, auf diese Art und Weise Gehör findet. Auf diesem Wege einen lieben Dank an alles Journalisten, die mir ihre Stimme gegeben haben und natürlich auch an alle Freunde, die sich bei der Publikumswahl für mich eingesetzt haben ;o).
Bei der Heimkehr in der Nacht musste ich erfahren, dass mein Teampartner Tim Lobinger seine Teilnahme an der Fulda Challenge abgesagt hat – schade. Da ich ebenfalls gesundheitlich angeschlagen bin komme ich ins Grübeln. Hätte ich das vorher gewusst hätte ich über eine Absage der Challenge auch noch kurz nachgedacht. Aber ein Anruf am frühen Morgen in Kanada offenbart, dass es für Tim bereits einen Nachfolger gibt. Nun sitze ich im Flieger nach Vancouver und habe schon einen Teil der Konkurrenten kennengelernt. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie schnell der Funke überspringt, wenn man mit Extremsportlern zusammentrifft. Da gibt es offenbar so ein dunkles Areal im Hirn, was zu einem sofortigen interindividuellen Gleichstrom des Karmas führt (oder so ähnlich… habe gerade Eat Pray Love im Flieger gesehen, höhö – nicht mein Film!).
Bin nun sehr gespannt, was die nächsten Tage im Yukon so bringen. Nach einem Weiterflug von Vancouver nach Whitehorse finden morgen die ersten beiden Wettkämpfe statt: ein Hundeschlittenrennen und ein Extreme Cooking Wettbewerb mit Stefan Henssler bei Mitternacht.
Ich werde berichten!
Viele Grüße aus Vancouver schickt Euch
Natascha

Natascha startet bei der Fulda Challenge

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FELT ÖTZTAL X-BIONIC MTB-Fahrerin Natascha Binder bei der Fulda Challenge 2011 – Arktische Kälte, sportliche Extreme und viele Stars: Der polare Zehnkampf im nördlichsten Kanada ist vor allem ein Kampf gegen sich selbst

Arktische Temperaturen, kaum Tageslicht und zehn extreme sportliche Herausforderungen: Team FELT ÖTZTAL X-BIONIC MTB-Fahrerin Natascha Binder startet im Januar bei der Fulda Challenge 2011 und stellt sich der arktischen Herausforderung. In 10 extremen Wettkämpfen gilt es im nördlichen Kanada vor allem Stärke, Geschicklichkeit und unbedingten Willen zu beweisen um am Ende sich selbst und die gegnerischen Teams zu überwinden.

Zusammen mit weltklasse Stabhochspringer Tim Lobinger bildet die 41-jährige Natascha Binder eines der beiden VIP-Teams und tritt unter anderem gegen das Team von Popstars-Juror Detlef D! Soost und Langlauf-Olympiasiegerin Claudia Nystad an. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch sechs Teams aus Kanada, Österreich, der Schweiz und Deutschland, die sich in harten Vorentscheidungen für die ultimative Herausforderung qualifizieren konnten.

Den Auftakt bildet am 17. Januar das Hundeschlittenrennen auf dem Thakini River. Nach einer ersten eisigen Nacht unter freiem Himmel treten die Teilnehmer in den folgenden Tagen im Schneemobil-Rennen, beim Eisklettern und einem Berglauf in Schneeschuhen gegeneinander an, bevor am Mittwoch mit dem Helicopter-Drop die waghalsigsten Prüfung bevorsteht: Nur mit einem Seil gesichert wird Natascha Bindern kopfüber an einem Hubschrauber hängen, um im richtigen Moment einen Reifen über der Zielzone abzuwerfen – und das bei bis zu 40° Celsius unter dem Gefrierpunkt. Es bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen, denn am nächsten Tag steht mit dem Halbmarathon am Arctic Circle die körperlich anspruchsvollste Herausforderung an. Der Abschluss fordert noch einmal die ganze Geschicklichkeit und den Mut der Athleten: Beim Touareg Soccer auf dem Red River, beim Igloo-Bau und beim abschließenden Buggy Kite Rennen auf der Ice Road müssen die Teilnehmer die letzten Kräfte mobilisieren.

Spezielle Vorbereitung ein absolutes Muss
Neben körperlicher Fitness sind in der eisigen Kälte des Yukon Territorys vor allem ein starker Wille und mentale Stärke erforderlich. Die MTB-Fahrerin vom FELT ÖTZTAL X-BIONIC Team hat einen eigenen Plan entwickelt: “Ich versuche mich derzeit gezielt vorzubereiten, vor allem auf die extremen Bedingungen in der Arktis. Mein Lauftraining habe ich in die frühen Morgenstunden verlegt. Aber die Temperaturen in den deutschen Nächten sind kein Vergleich zu dem, was mich in Kanada erwartet. Das lässt sich hier kaum simulieren.“ Gerade diese Unsicherheit der ungewohnten Aufgabe muss der Kopf erst einmal verkraften: „Die Challenge ist in erster Linie ein Kampf gegen sich selbst. Ohne den absoluten Willen, es mit den Elementen aufzunehmen, ist eine ganze Woche Outdoor in der Arktis kaum zu bewältigen. Deswegen trainiere ich momentan vor allem auch meine mentalen Kräfte. Man kann nie Vorhersagen, wie der eigen Körper auf die extreme Kälte reagiert, aber ich kann meinen Kopf auf die Situation vorbereiten.“
Für die anderen Disziplinen sind Trainingseinheiten kaum möglich: „Ich recherchiere im Internet über verschiedene Techniken zum Igloo-Bau und informiere mich über die unterschiedlichen Fahrzeuge, auf denen wir unterwegs sein werden. Das ist natürlich keine vollwertige Trainingseinheit, aber es hilft mir, mich mit den kommenden Aufgaben auseinander zu setzen und mir eine Taktik zu überlegen. Kopfüber in der Arktis an einem Helikopter zu hängen wird aber auch für mich eine völlig neue Erfahrung sein.“

Dr. Natascha Binder – eine starke Frau zwischen Sport, Job und Familie
Doch auch das wird Natascha Binder meistern – wie so vieles in ihrem Leben zuvor. Das 1,64 Meter große Leichtgewicht ist nicht nur Mutter einer 3 Jahre alten Tochter sondern vereint neben der Familie auch Sport und Beruf perfekt. Die Powerfrau aus Düsseldorf hat dabei eine einfache Philosophie: „Mache Dinge mit ganzem Herzen oder lasse sie lieber gleich bleiben“. Die am 1. April 1969 geborene Düsseldorferin lebt ihr Motto: Abitur mit Note 1,6, ein „sehr gut“ für ihre Diplomarbeit in Biochemie und zum Abschluss ihrer Doktor-Promotion eine Glanznote mit Auszeichnung. Seit 1997 arbeitet sie erfolgreich für ein großes Pharmaunternehmen im wissenschaftlichen Bereich. Als Personal Trainer und Mentalcoach arbeitet sie unter anderem mit Olympia Silbermedaillengewinner Christian Süß.
Erst spät kam Natascha Binder zum Mountainbiking. Seit 2005 mischt sie als Quereinsteigerin die Mountainbike-Szene auf und verblüfft mit ihrem Talent die Konkurrenz. 2008 musste sie sich beim Vulkan Bike Marathon über 80 Kilometer nur Olympiasiegerin Sabine Spitz geschlagen geben. 2009 verteidigte die Altersklassen-Weltmeisterin im Mountainbike-Marathon bei den „World Games of Mountainbiking” in Saalbach-Hinterglemm (Österreich) ihren im Vorjahr errungenen WM-Titel über 80 Kilometer und blieb mit einer Fahrzeit von 5:42 Stunden als erste Frau aller Altersklassen unter 5:50 Stunden.

Tägliche Updates aus Kanada
Soweit es die Wettebedingungen und technischen Möglichkeiten zulassen, wird Natascha Binder täglich für das FELT ÖTZTAL X-BIONIC Team aus der eisigen Arktis berichten und uns an ihrem Kampf gegen die Elemente, den sportlichen Herausforderungen und ihren Eindrücken und Emotionen teilhaben lassen.

Natascha Binder im Bike-Park Teneriffa

Esperanza Trail über den WolkenIm November rockte ich mit Ollie, Martin, Welf und Nils die Trails auf Teneriffa – immer wieder schön. Aber das diesjährige Highlight war ganz klar der Bike-Park im Norden der Insel. Statt Sessellift fährt man dort unter akuter Lebensgefahr ;o) auf einer LKW-Laderampe (nach hinten offen!) den Berg hinauf. Bergab gibt es 5 perfekt geshapte Lines, die es absolut mit den hiesigen Bike-Parks aufnehmen können

Natascha startet bei der Fulda-Challenge in der Arktis

Am 16. Januar 2011 startet die legendäre Fulda-Challenge, ein 10-Kampf in der Antarktis. Und ich bin dabei! Trailer von der Fulda-Challenge 2010

Natascha sagt Danke

… für den tollen Support in 2010.

Ich freue mich auf die nächste Saison!
Eure
Natascha

Dank an meine Sponsoren für die Unterstützung 2010

nb

Ich freue mich aufs nächste Jahr!!!
Eure Natascha

nbi

Bericht vom Ruhrbikemarathon in Wetter

Der Ruhrbikemarathon in Wetter ist eine kurze knackige und sehr trailige Veranstaltung. So viel Singletrails bekommt man sonst nur bei einem Cross Country Rennen geboten. Die Streckenlänge misst gerade mal 48 km. Dementsprechend rekrutiert sich das Klientel – zumindest im Frauensektor – aus dem Cross Country Bereich.
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Bericht vom Rocky Mountain Riva-Marathon

Mein erstes geplantes Rennen in diesem Jahr – der Kellerwald-Marathon am 18. April fiel leider für mich aus, da mir 2 Tage zuvor ein Schneidezahn gezogen werden musste. Eine üble Zahnwurzelentzündung zog die Einnahme von Antibiotika nach sich und so sah ich mit gemischten Gefühlen dem Start beim Riva-Marathon entgegen. Muskulär fühlte ich mich gut vorbereitet. Allerdings blieb fraglich ob sich die entzündete Zahnwurzel beim Rennen meldet oder nicht.
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Bericht vom Kitzalp Bikemarathon

kitzalp-2010Der Kitzalp Bikemarathon wird respektvoll auch die Streif der Mountainbiker genannt. Mit 88 km und 3800 Höhenmetern, in denen sich steile Tragepassagen mit technischen Abfahrten bis zu einer Schwierigkeit von S3 auf der DIMB Single Trail Skala (STS) abwechseln ist er wohl eines der extremsten Marathonrennen in den Alpen.
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Mein allererstes Rennen …

Willingen-Marathon… war der Bike-Marathon 2001 in Willingen. Ein MTB-Spontankauf bei Rose fristete seit 4 Jahren ein Schattendasein im Keller, ein Rennrad war kürzlich angeschafft worden und seit ein paar Jahren lief ich +/-ambitioniert Marathon. Will heißen, es lag eine gewisse Grundfitness vor und über den Rennradsektor hatte ich Kontakt zu Bertl aus Lippstadt aufgenommen. Bertl galt in der Rennradriege als MTB-Guru. Er hatte schon die Alpen mit dem MTB überquert, als dies noch als DAS Abenteuer der Neuzeit gehandelt wurde und es keinerlei Artikel über dieses Vorhaben in den einschlägigen Medien gab. Die Route hatte den Jungs ein kundiger Kneipenwirt auf einem Bierdeckel skizziert und genauso abenteuerlich verlief die Tour dann auch. Beim Lesen des Alpencross-Tagebuchs haben wir während eines Rennradurlaubs auf Mallorca unzählige Lachtränen vergossen. Ebendieser Bertl meinte, dass ich ja recht fit auf dem Rad wäre und doch mal mit nach Willingen kommen sollte. Dort gäbe es ein cooles MTB-Rennen …
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