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FULDACHALLENGE Tag3: Schneeschuhrennen und Fahrtechnik mit „Striezel“!

Auf dem heutigen Plan stehen der Schneeschuhberglauf und der Helikopterdrop. Der Helikopterdrop wird jedoch schon beim Frühstück in Frage gestellt, da der Heli bei Temperaturen um die minus 35°C nicht starten kann. Das Thermometer zeigt in der Frühe minus 40°C und steigt auch nicht als die Sonne herauskommt.

Ich ziehe mich morgens an. Meine kuschelige X-Bionic Energy Accumulator Extra Warm Funktionswäsche. Wundere mich allerdings, dass die Hose in der SchrittmItte ein kürbisgroßes Loch aufweist und muss feststellen, dass ich gerade das Oberteil untenrum angezogen habe – so weit ist es nun schon gekommen….

Claudi Nystad, Detlev D! Soost und Thiemo haben die Wäsche ebenfalls von X-Bionic zur Verfügung gestellt bekommen und wir wollen uns mit einem Gruppenfoto bei X-Bionic bedanken. Claudi ist zum einen schwer begeistert von der Wäsche („so etwas habe ich während meiner Wettkampfzeit immer gesucht – wieso krieg ich das eigentlich jetzt erst?“), zum anderen aber dann auch wieder nicht so, denn sie hofft darauf nach nunmehr 3 Tagen endlich mal einen Blick auf D!s Waschbrettbauch zu erhaschen, aber Detlev kriegt diese Wäsche einfach nicht vom Leib ;o)).

Wir starten zum „Dome“ wo der Schneeschuhberglauf stattfinden soll. Es herrschen nach wie vor minus 40°C und die Kleiderwahl ist extrem schwierig. Punkt 10.30 Uhr wird gestartet. Ich hatte im Vorfeld befürchtet, dass mein immer noch vorhandener Husten (und meine nicht mehr vorhandene Stimme) mir einen Strich durch diese Disziplin machen, aber es geht vom Start weg ganz gut. Ich schaffe es das Tempo von Jutta und Lisa zu halten ohne zu husten. Durch die Gesichtsmaske bekomme ich schlecht Luft bei der Höhe der Belastung aber ich traue mich nach der abgefrorenen Nase vom Vortag auch nicht mehr sie auszuziehen. Also ziehe ich die Gesichtsmaske immer mal wieder runter, atme tief ein und rümpfe die Nase um zu testen, ob noch Leben drin ist. Am Ende werde ich 5. im Ziel und bin sehr zufrieden, dass es aufgrund der widrigen Vorzeichen nicht der letzte Platz geworden ist.

Mein Partner Thiemo hat bei dieser Disziplin ein wenig zu kämpfen. Der Arme ist erst 2 Tage vor Beginn der Challenge für Tim Lobinger eingesprungen und hat sich demzufolge auch nicht wie alle anderen auf dieses Event vorbereiten können. Nun geht es an seine Ausdauergrenze, aber auch er schlägt sich wacker.

Das 2. Event des Tages ist ein Fahrtechniktraining mit dem Touareg. Ein Parcour muss auf Zeit gefahren und der Touareg am Ziel punktgenau eingeparkt werden. Claudi, die alte Heizdüse dreht sich mit dem Touareg – ich hatte schon beim Skidoo-Rennen gemerkt, dass in ihr ein Evil Knevil steckt ;o). Nach dem Event brät Thiemo mir-nix-dir-nix einfach nochmal über den Parcour und kassiert einen Anschiss von „Striezel“ Hans-Joachim Stuck, aber das kratzt ihn irgendwie nicht… ;o).

Im Anschluß werden wir mit 2 Stunden Freizeit in Dawson City – der alten Goldgräberstadt – belohnt. Die ersten freien Minuten seit unserer Abreise in Deutschland tun gut. Ich muss unwillkürlich an einen Freund denken, dem immer Sachen passieren, die anderen nicht passieren als ein Hund an einer Laterne leckt und mit der Zunge bei minus 40°C kleben bleibt. Tolpatsche gibt es offenbar auch mit 4 Beinen….

Das Vorhandensein einer Dusche hat einen noch nicht gekannten Charme. Am Abend grillt die Feuerwehr leckere Steaks für uns und wir dürfen aufgrund der tiefen Temperaturen noch einmal im Hotel schlafen. Danke, welch ein Luxus. Im nicht bewässerten Jacuzzi haben wir aber auch jede Menge Spaß…. ;o)


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