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Fuldachallenge Tag 5

Um 6:30 Uhr erwachen wir in der Lobby und die Kehle ist staubtrocken von der Klimaanlage. Um 8.30 Uhr brechen wir auf Richtung Inuvik in den Northwestern Territories. In Fort Mc Pherson erwartet uns das erste Event des Tages: Car Pulling.

An einem Gurtband muss der Touareg ca. 100 m gezogen werden. Klingt lächerlich, entpuppt sich aber als mörderanstrengend. Thiemo und ich sind mit 110 kg Lebendgesamtgewicht das leichteste Team der Challenge. Für diese Disziplin ist jedoch etwas mehr Masse durchaus von Vorteil, sodass wir hinsichtlich unserer Performance schwarz sehen. Wir versuchen möglichst kleine Schritte zu machen und kriegen den Touareg relativ schnell in Bewegung gesetzt. Am Ende haben wir die fünftschnellste Zeit und sind sehr zufrieden. Schnell ins Auto denn hier sind es minus 50°C.  Weiter geht´s nach Inuvik. Gegen Mittag erreichen wir den zugefrorenen Mc Kenzie River, den wir überqueren müssen. Auf dem Boden sehen wir tiefe Risse und das Eis schimmert bläulich durch. Ein Schild besagt, dass die maximale Belastungsgrenze für den zugefrorenen Fluss bei 64 Tonnen liegt. Da liegen wir ja locker drunter.

Gegen Nachmittag treffen wir in Inuvik ein, haben erstmals einen Zugriff aufs Internet und warten nun auf das 9. Event: den Igloo-Bau, der um 20 Uhr beginnt. Der Haken an der Sache: hier sind es minnus 43 Grad. Die Schlafsäcke reichen bis minus 46°C…. Wollen wir hoffen, dass die Igloos diese Nacht genügend Wärme spenden… Uns steht jedoch frei im Auto zu übernachten, falls die Iglus zu kalt bei den harschen Außentemperaturen zu kalt sein sollten.

Für den Iglubau erwarten uns große festgepresste Schneehügel, die wir aushöhlen müssen, so dass 2 Matratzen hineinpassen. Das ganze auf Zeit. Eine Hundearbeit, im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir graben mit Händen und Füßen wie die Köter. Die Presse hat ihren Spaß und schlemmt vergnügt in einem Zelt in der Nähe. Wir kommen uns ein klitzepopelkleines bißchen vor wie  bei Brot und Spiele :o).

In der Mitte des Igluplatzes befindet sich ein sehr großes Lagerfeuer. Presse und Orga sind in  die Hotels zurückgekehrt. Wir Athleten stehen um das Lagerfeuer und vernehmen lautes Krachen. Wir fragen uns, was das wohl sein mag. Ein Eskimo klärt uns auf: wir befinden uns auf einem zugefrorenen See – sehr vertrauenserweckend, auch im Hinblick auf das Lagerfeuer….


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