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FULDACHALLENGE Tag 1: Sieg beim Hundeschlittenrennen!!!

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Nach 24- stündiger Anreise von Düsseldorf nach Whitehorse kommen wir todmüde im Hotel an. Nun ist Bekleidungscheck angesagt. Jeder Teilnehmer wird komplett von Fulda eingekleidet, um den Temperaturen von bis zu minus 50°C zu trotzen. Die Unterwäsche allerdings habe ich selbst im Gepäck: den Energy Accumulator Extra Warm von X-Bionic. Was mir zuhause noch wie ein Sauna-Anzug vorkam entpuppt sich hier vor Ort als wahrer Segen. Ohne dem wäre es schwierig, denn die Temperaturen jenseits der minus 30 Grad kann man sich in Europa definitiv nicht vorstellen.
Mein Teampartner Tim Lobinger hatte kurzfristig abgesagt und ich war gespannt wer als Ersatz auf mich wartet. Es ist Thiemo Reeh aus München.
Nach dem Frühstück gibt es direkt klare Ansagen. Der Tag ist von morgens 6.00 Uhr bis abends 22 Uhr straff durchgeplant. Ganz im Hinterkopf hatte ich, dass das auch irgendwie eine Marketingveranstaltung sein soll und man vielleicht ein bißchen nett ;o) zu uns ist, aber ganz im Gegenteil. Man darf dieses nicht und jenes nicht und wenn man es doch tut dann gibt es gleich mal richtig fett Punktabzug. Wie damals in der Schule.
Nach dem Frühstück geht es ohne Umschweife zum ersten Event: dem Hundeschlittenrennen. Es ist ein toller sonniger Tag und Jack Turner von Muktuk Adventures weiht uns in die Geheimnisse des Hundeschlittenführens ein. A und O ist es mit den Tieren ein stimmiges Verhältnis aufzubauen. In seiner Ranch stehen seine Bücher, die Titel wie „treat people like dogs“ tragen. Jack ist Hundefan durch und durch.

Die 8 Hundeschlitten mit den dazugehörigen 6 Huskies werden verlost. Thiemo und ich haben Schlitten 5 und becircen die Hunde vor dem Start, dass sie Gas geben. Von der Ranch aus geht es zunächst ein Stück bergab. Da kippen wir schon das erste Mal mit unserem Schlitten um. Ohoh… das kann ja was geben.
Start im 2 Minuten-Rhytmus! Es läuft gut, die Hunde geben alles, irgendwann kommt das vor uns gestartete Team in Sicht. Wir haben also 2 min gut gemacht und liegen demzufolge gut im Rennen. Im Ziel steht fest: wir liegen weit vorn und haben somit Event Nr. 1 gewonnen. Markus, der Medical, fragt nach der Zieleinfahrt, ob alles in Ordnung ist und schaut mir länger ins Gesicht. Ich wundere mich, was er wohl meint. Bei mir ist alles in Ordnung. Am nächsten Tag werde ich leider wissen war er meint.
Das 2. Event des Tages ist Extreme-Cooking mit Stephan Henssler. Vorher müssen wir jedoch noch ein fippsiges Zelt aufbauen, was uns für die Nacht kein gutes Gefühl gibt. Obwohl wir Camping-erprobt sind brauchen wir endlos um das Ding aufzustellen. Im losen Schnee halten keine Heringe und etwas windschief lassen wir das Zelt zurück um zum 2. Event aufzubrechen, denn zu spät kommen gibt ebenfalls Punktabzug. Es erwarten uns 8 Feuerstellen. Auf jeweils 3 Autoreifen lagert eine Spanplatte – unsere Kochinsel. Los geht´s. Wir erhalten einen Lachs, einen Truthahn mit allem drin ;o), Tomaten, Paprika, Butter, Koriander, Petersilie, 3 Eier, Sour Cream und Butter. Die Vorspeise muss nach 45 min fertig sein und die Hauptspeise nach 85 min.
Wir entschließen uns für Lachs auf der Haut gebraten mit Rosmarinkartoffeln, danach gibt es Truthahnbrust in Zitronensauce mit Ratatouille. Zwischendurch wollen wir noch die Eier verarbeiten, aber die sind zu diesem Zeitpunkt schon gefroren. Das ist generell das Problem. Die Sachen in der Pfanne bekommen werden von oben genauso schnell wieder kalt, wie sie von unten warm gemacht werden. Schwierig schwierig. Am Ende des Tages führen wir trotz nicht ganz geglückter Kochperformance die Tageswertung an und falle müde ins Bett.
Am nächsten Morgen ist für 6.00 Uhr Aufstehen angesagt. Punkt 7:30 Uhr soll sich der Tross in Bewegung setzen und die Zelte müssen schließlich auch noch eingepackt werden. Verschlafen ist nicht angesagt. Wie schon gesagt, hier herrschen harte Regeln: wer zu spät kommt, auf dem Highway geblitzt wird oder ansonsten nicht pariert bekommt Punktabzug.

mehr Fotos hier…


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