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Start

Bericht vom Rocky Mountain Riva-Marathon

Mein erstes geplantes Rennen in diesem Jahr – der Kellerwald-Marathon am 18. April fiel leider für mich aus, da mir 2 Tage zuvor ein Schneidezahn gezogen werden musste. Eine üble Zahnwurzelentzündung zog die Einnahme von Antibiotika nach sich und so sah ich mit gemischten Gefühlen dem Start beim Riva-Marathon entgegen. Muskulär fühlte ich mich gut vorbereitet. Allerdings blieb fraglich ob sich die entzündete Zahnwurzel beim Rennen meldet oder nicht.

Der Riva-Marathon kann auf 3 Strecken bestritten werden: der Ronda Piccola mit knapp 50 km und 1600 hm, die Ronda Grande mit 85 km und 2500 hm oder die Ronda Extrema mit 105 km und 3600 hm. Die Tatsache dass jeder Starter unterwegs die Streckenlänge frei wählen kann macht es sehr schwierig, sich einen Überblick über die Konkurrenz für die eigens gewählte Distanz zu verschaffen. Trotz der Widrigkeiten in der Vorbereitung hatte ich mich insgeheim für die Ronda Extrema entschieden. Die Schwierigkeit der Langdistanz liegt nicht nur in der Länge des Rennens zu dieser frühen Zeit der Saison, sondern auch in der Renntaktik. Da man nicht weiß, wer von den hochkarätigen Konkurrenz an den Streckenteilungspunkten auf die kürzere Runde abzweigt, darf man sich auf der Langdistanz nicht vom Tempo der Mitstreiterinnen in die Irre führen lassen, sonst geht einem am Ende die Luft aus.

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Vom Start weg konnte ich sehr gut das Tempo der Top-Profis halten und lag am ersten Anstieg noch vor der Cape-Epic Siegerin Anne-Sophie Norgaard. Diese verschärfte jedoch nach der ersten Abfahrt das Tempo und ich ließ sie ziehen. Wie sich später herausstellte, fuhr sie die Kurzdistanz, sodass meine Taktik die richtige war. Der mittlere Teil des Rennens entpuppt sich immer wieder als zähes Luder, da der Weg stark verblockt ist und wenig Steigung und Gefälle aufweist. Nach diesem Stück zwischen km 40 und 65 zweigten viele Fahrerinnen auf die mittlere Distanz, die Ronda Grande ab. Im letzten Drittel der Ronda Extrema konnte ich das Tempo hingegen noch einmal gut forcieren und kam nach einer gewaltigen Sprinteinlage auf den letzten Kilometern der Ronda Extrema hinter den Top-Profis Pia Sundstedt aus Finnland und Kathrin Schwing aus Deutschland mit einer grandiosen Fahrzeit von 5:49 und Unterbietung meiner Vorjahreszeit um 27 Minuten ins Ziel als 3. Frau ins Ziel.

Dieses Rennen war für mich eins der Bedeutendsten in meiner Karriere und ein super Start im neuen Rennteam „FELT ÖTZTAL X-BIONIC„.

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