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1. Platz AK beim Malevil Cup in Tschechien am 21. Juni 2014

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Der Malevil Cup in Tschechien gehört zur Marathon Man Europe Serie. Die bedeutendste Marathon-Serie Europas umfasst in diesem Jahr 4 Rennen und zwar den Riva-Marathon, den Malevil-Cup, die Salzkammerguttrophy und den Erzgebirgsmarathon – durchweg traditionsreiche Rennen. Da ich dieses Jahr schon in Riva auf der Langdistanz gestartet bin und die Salzkammerguttrophy auf dem Plan habe, fehlt mir noch ein 3. Rennen um die Serie zu komplettieren. Der Erzgebirgsmarathon wird leider wie immer dem Familienurlaub geopfert sodass nur eins bleibt: ab nach Tschechien zum Malevil Cup.

 

Da sich die Zimmersuche von Zuhause aus ein wenig kompliziert darstellt überlege ich im Vorfeld, mit dem Wohnmobil anzureisen. Mein Freund Thomas rät mir dringend davon ab und schlägt vor, auf der deutschen Seite im Kurort Oybin eine Unterkunft zu suchen. Gesagt getan.

 

Am Freitagmorgen komme ich um 10:00 Uhr in Oybin an. Ich bin ratzemüde von der Fahrt und das Hotel ist geschlossen. Es öffnet seine Pforten erst um 14:00 Uhr. Meine bleidernde Müdigkeit zwingt mich auf den Autositz. Nur ein bißchen ausruhen. Nach 1.5 Stunden werde ich wieder wach upss…. Ich beschließe erst einmal die Lage in Tschechien zu sondieren. Also „Malevil Ranch“ ins Iphone eingeben (der Golfclub „Malevil-Ranch“ ist der Veranstaltungsort des Rennen) und ab geht die Post. JETZT weiß ich warum ich nicht mit dem Wohnmobil anreisen sollte. Jenseits der Grenze wandeln sich die Straßen in Waldpfade. Zuhause wäre hier definitiv Autoverbot. Das Navi führt mich über Krompach. Hier sind grad Straßenbauarbeiten im Gange. Da wo mal Gullis installiert werden sollen sind jetzt mannstiefe Löcher im Abstand von 2 Metern und ich zirkel mir den Weg in der Hoffnung dass die Vorderräder nicht einfädeln. Junge Junge…  Abenteuer!!!

 

Auf der Ranch angekommen erfahre ich, dass die Startunterlagen erst um 16 Uhr ausgehändigt werden. Also wieder retour ins Hotel. Ich bin auch schon wieder so müde. Um 14:00 Uhr ein Nickerchen und wieder werde ich 1.5 Stunden später immer noch müde wieder wach. Was ist hier los?

 

Wieder zur Malevil Ranch. Den Weg kenne ich ja jetzt. Aber unterwegs sieht alles gleich aus: war das jetzt hier rechts oder geradeaus? Navi an: kein Tschechien im Angebot. Iphone: Netzwerkfehler. Na super. Die Straßenschilder haben außer Ortsnamen mit sehr vielen „Cs“ mit Säbel dran auch keinen großen Informationswert. Eins weiß ich: durch Krompach fahr ich aber nicht mehr! Nach fast einer Stunde Fahrt statt 16 Minuten erreiche ich irgendwie die Ranch und ärger mich ;o))). Ich fasse die Startunterlagen und das Drama wiederholt sich auf der Rückfahrt. Gut, dass das heute passiert und nicht auf der Fahrt zum Start!!!

 

Der Wecker klingelt um 5:30 Uhr. Ich habe viiiiiiel Zeit für die Fahrt zum Start eingeplant ;o))). Erreiche die Ranch planmäßig (hier ist Ziel) und radel von dort ins 5 km entfernte Jablonné (hier ist der Start des Rennens). Peng – der Startschuss knallt und ich öttel los. Der Puls will nicht hoch und ich habe das Gefühl einen Fallschirm hinter mir herzuziehen. Ein bißchen habe ich das Problem immer, aber heute ist es extrem. Ich werde reihenweise überholt. Was ist hier los? Egal. Ich bin weit angereist, will Punkte für die Serienwertung sammeln und ignoriere alle weiteren Umstände.

 

Das Rennen folgt anderen Regeln als gewohnt. Peng und eine wilde Horde hetzt los. Kein neutralisierter Start, Führungsfahrzeug oder so ein Quatsch – hier ist noch Ursprünglichkeit. So in etwas müssen sich die ersten Rennen angefühlt haben. Mitten in der Startphase geht’s auf einen Wiesenweg. Aus den in die Luft schießenden Bikern leite ich ab, dass eine ziemlich tiefe Bodenwelle im Anmarsch ist. Das ist hier überhaupt das Prinzip: Geländeauffälligkeiten wie Stufen oder Löcher werden durch Ausfälle der Vordermänner angezeigt wo zuhause Schilder mit  „Gefahrenstelle in 30, 20, 10 m“ aufgestellt werden. Zum Beispiel findet sich irgendwann auf der Strecke hinter einer Kurve eine metertiefe Steinstufe ohne Vorwarnung. Die Entscheidung, ob ich die fahre oder nicht nehmen mir die zwei Jungs ab, die hinter der Stufe liegen und ihre Bikes entknoten. Mein Teamkollege Felix kommentiert das so: der Mann, der die Strecke markiert, denkt „oh, das ist aber eine hohe Stufe… Na komm, scheißegal, ich muss das ja nicht fahren und zakk hängt das Flatterband an der Strecke“ ;o))).  Das hat aber auch den extremen Vorteil, dass hier endlich mal richtig ruppige Trails die Rennstrecke bilden und nicht diese ollen Forstautobahnen wie bei den meisten Rennen im Mittelgebirge.

 

Das Land ist wildromantisch, die Berge sehen aus wie kleine Sandhügel in grün, der Wald ist dicht und besteht haupsächlich aus Nadelholz und immer wieder tauchen Knusperhäuschen auf. Willkommen im Märchenland. Ich bin begeistert.

 

Nach 2 Stunden Rennen hat mein Körper eine gewisse Idee, dass es sich hier um ein Rennen handeln könnte und legt 3 Pulsschläge drauf. Ich schaue schon gar nicht mehr auf die Pulsuhr – das irritiert mich nur. Dass ich nach wie vor mit den gleichen Leuten zusammen fahre gibt mir ein gutes Gefühl. Auf den Trails gebe ich Vollgas bergab und habe immer wieder ein breites Grinsen im Gesicht, wenn am Ende eines Trails hinter mir niemand mehr zu sehen ist. Yippieh! Das Rennen ist extrem kurzweilig und macht trotz meines komischen Zustands viel Spaß. Nach 5:22h auf der 100 km-Runde erreiche ich die Malevil-Ranch als erste Frau meiner Altersklasse. Hier war ich nicht das letzte Mal. Tolle Organisation, geniale Trails, freundliche Menschen und eine wunderschöne Landschaft waren alle Strapazen wert.

 

Im Ziel lerne ich meinen Teamkollegen Johannes Hauptmann kennen, eine 63-jährige MTB-Geheimwaffe – wenn ich in 18 Jahren noch so gut drauf bin, dann habe ich in der Zwischenzeit alles richtig gemacht ;o))).

 

Meine Teamkollegin Christiane Wolf gewinnt die Altersklassenwertung über die 65 km und wir freuen uns gemeinsam, an diesem Wochenende die Gold-Mädels des r2-bike.com MTB RACING Teams zu sein.

Bericht von der 12h-WM in Weilheim am 31. Mai 2014

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Dieses Jahr steht Mitte Juli wieder die Salzkammerguttrophy in Bad Goisern auf meiner Renn-Agenda. Mit 211 km und 7000 Höhenmetern an einem Tag ist das Rennen ein harter Brocken. 2012 konnte ich die Langstrecke mit einer Fahrzeit von 14 Stunden für mich entscheiden. Da erschien mir die 12h-WM in Weilheim als „Vorbereitungsrennen“ genau richtig.

 

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Nun muss man dazu sagen, dass ich noch nie an einem 12h-Stunden-Rennen teilgenommen habe. Im Gegensatz zur Salzkammerguttrophy, bei der eine riesige und sehr abwechslungsreiche Runde von 211 km gefahren wird, besteht die Runde in Weilheim aus gerade mal 6 km. Ich befürchte einen Drehwurm und nehme mir auf jeden Fall den Montag nach dem Rennen frei, um die gleiche Rundenzahl wie bei der WM um den Unterbacher See vor unserer Haustür (Umfang 5.7 km) in die Gegenrichtung zu drehen, damit ich spätestens Dienstag wieder gerade gucken kann.

 

Meine Teamkollegen Christiane Wolf und Felix Karnutz starten ebenfalls in Weilheim im 2er-Mixed-Team und Joachim Oberföll wie ich als Einzelstarter bei den Mastern. Schon Tage vorher füllen wir die Chats bei Facebook „wer bringt was wo wie mit?“. Joachims Frau Tajana erklärt sich bereit, mich bei dem Rennen zu betreuen und im Gegenzug entscheide ich mich, mit dem Wohnmobil anzureisen und dieses Tajana und Joachim für die Übernachtung zur Verfügung zu stellen, da ich für michschon ein Hotelzimmer gebucht hatte.

 

Donnerstagnachmittag komme ich auf dem Gelände der 12h WM an. Ich befinde mich im Schnäppchenjägermodus, um den besten Stellplatz zu ergattern und muss feststellen: das Stellplatz-Gelände ist schon markiert, aber es ist noch gar niemand da. Umso besser. Sintflutartige Regenfälle haben den Stellplatz allerdings in ein Feuchtbiotop umgewandelt und ich befürchte, mich mit dem Wohnmobil festzufahren. Die Zufahrt zum Gelände ist auch eine Challenge…: von einem sehr schmalen Feldweg geht es eine kleine Rampe fast senkrecht runter auf die Wiese. Mit einem 7m-Wohnmobil nicht so doll… aber nützt ja nix (wie sich später rausstellt, war die „offizielle“ Zufahrt vom Dixie-Klo-Lieferanten zugeparkt und war somit als solche leider nicht erkann
bar …. ). Ich fasse allen Mut zusammen und einen Stellplatz ins Auge, vorsichtig die Rampe runter und dann höre ich es hinten auch schon knirschen. Das Heck war ausgeschwenkt und an einem Pfosten des Feldwegs hängengeblieben. Die Heckschürze hat einen Riss – das fängt ja spitzenmäßig an! Mit Schwung düse ich auf den Stellplatz, packe meine Siebensachen und mache mich in strömendem Dauerregen mit dem Bike auf den Weg zu meinem Hotel in Huglfing. Mittlerweile ist es 20:15 Uhr und ich will nur noch was essen und ins Bett. So ein Sch….

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Am nächsten Morgen versuche ich die Welt wieder durch die rosarote Brille zu sehen. I-pod an und ich radel über schöne Feldwege nach Weilheim. Dort angekommen schneidet mir ein Autofahrer in einer Rechtskurve den Weg ab und ich stürze an der Bürgersteigkante. Der Kopfhörer vom ipod verfängt sich in der Kurbel. Zum Glück hat das Bike keinen Schaden genommen. Das Aggressionsbarometer steigt auf „hoch“…

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Gemeinsam baue ich mit meinen Teamkollen unseren „Stand“ auf, Brote werden geschmiert, Trinkflaschen präpariert und die Aufregung steigt so langsam. Es ist kalt, nass und windig, aber am Renntag soll es tatsächlich besser werden. Also noch ein leckeres Steak am Abend und dann früh ins Bett, denn der Wecker klingelt um 5:30 Uhr.

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Am Renntag sind es morgens 4 Grad. Ich ziehe alles an, was ich dabei habe und mache mich mit dem Bike auf von Huglfingnach Weilheim. Es ist nebelig, die Felder voller Tau und die Sonne kann man diffus schon erkennen. Schöne Stimmung ich bin zuversichtlich, dass es ein guter Tag wird.

 


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Im Startblock stelle ich mich ganz nach vorne, denn ich will gleich Fakten schaffen ;o)))). Die Runde ist aufgrund der sintflutartigen Regenfälle anspruchsvoll. Knietiefer Matsch und fast ebene, übelst rutschige Wurzelpassagen verlangen der Konzentration und der Kraft alles ab und ich frage mich, wie das nach 11 Stunden noch funktionieren soll. Ein knietiefes ca. 30 m langes Matschloch hat der Veranstalter freundlicherweise mit Sägespänen auffüllen wollen, diese sind jedoch schon im Matsch versunken. Das kann ja lustig werden.

 

Nach 2 Runden habe ich 5 Minuten Vorsprung herausgefahren. Leichte Probleme beim Schalten auf das große Kettenblatt kündigen sich allerdings an. Die Schaltung ist äußerst schwergängig. Und dann in Runde 3 der Gau: es schaltet gar nicht mehr. Ich kann die Schalthebel wie einen Propeller 360 Grad drehen. Bei der Zieldurchfahrt rufe ich dem Stadionsprecher zu, dass ich Hilfe brauche. Er verweist mich an den Renn-Mechaniker. Ich vermute, dass der Schaltzug gerissen ist, leider stellt sich jedoch heraus, dass der Schalthebel defekt ist. Hierfür ist kein Ersatz vor Ort und ich muss nun ein paar Entscheidungen treffen. Aufgeben oder Weiterfahren? Es ist ja grad mal 1 Stunde rum… Großes oder kleines Kettenblatt? Und wie motiviere ich mich eigentlich jetzt? Mein Blick fällt auf das Akronym meines Namens auf meinem Oberrohr. Das hat meine Freundin Bianca mir für das Rennen erstellt:

 

N   ervenstark

A   ngriffslustig

T  ough

A  usdauernd

S   elbstsicher

C   ool

H  ochmotiviert

A   kribisch

 

Mein Blick bleibt direkt beim N hängen. Nervenstark…. genau! Das bin ich jetzt, denn Aufgeben kommt auf keinen Fall in Frage. Also Kette aufs kleine Blatt und weiter geht´s. Beim Passieren meiner Verpflegungsstelle brülle ich zu Tajana: „die Schaltung geht nicht mehr!“, sie: „egal! Du hast 20 Minuten Vorsprung!“. 20 Minuten? Na dann kann ich ja wirklich weiterfahren… Erst viel später wird mir klar, dass das irgendwie nicht stimmen kann, aber jetzt ist es eh egal. Ich bin auf Weiterfahrmodus. Tajana, Du bist echt der Knaller ;o))))….

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Die Strecke besteht aus Asphaltanstieg, kleine Wurzelabfahrt, kurzer Schotteranstieg, lange Wurzelabfahrt mit Spitzkehre und Schotterrampe, gerader Wurzeltrail, gerade Passage, Matschloch, Asphaltabfahrt und Wiesendurchfahrt. Auf der Asphaltabfahrt fehlt mir das große Blatt am meisten. Ich kurbel wie ein Duracell-Häschen und verfluche, dass ich noch nie einen Spinning-Kurs besucht habe, wo man sich mal eine 140er-Kadenz hätte aneignen können. Das bringt alles nix. Ich beschließe, in dieser Passage einfach nicht mehr zu treten und mich auszuruhen. So verliere ich zwar pro Runde ca. 1.5 Minuten im Vergleich zu den Vorrunden mit intakten Rad,beschliesse aber, diese wieder bergauf rauszufahren. Runde um Runde hat Tajana immer das richtige Getränk und vor allem das richtige Wort parat. Mal kriege ich eine handvoll TUCs bis ans Zäpfchen gestopft, mal einen Klapps auf den Po oder einfach ein „fahr einfach!“ hinterhergerufen. Genial!

 

Nach 7-8 Stunden wird es zäh. Ich habe trotz allem mittlerweile 1 Runde Vorsprung (also diesmal wirklich…) aber Beine sind müde und die Rampen kosten Kraft. Aber siehe da… nach 9 Stunden läuft es wie von selbst. Rampe-Matschloch-Wurzeln und wieder eine neue Runde. Mittlerweile habe ich zu jeder Wurzel eine enge Beziehung aufgebaut und alles ist nicht mehr schlimm.

 

Dann die letzte Stunde. Ich bin auf der drittletzten Runde und denke, jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Ich öttel die 3 Meter breite Asphaltstraße hoch, ganz links wie alle fahren, da dort durch den Hügel links mehr Windschatten ist. Auf einmal kommt ein junger Hitzkopf (oder besser Dummkopf?) rechts an mir vorbeigeschossen, zieht vor mir nach links, sodass sein Lenker sich in meinem verhakt. Wir stürzen beide und er fängt auch noch an rumzupöbeln. Junge, junge. Das habe ich wirklich noch nicht erlebt. Auf einer 3 Meter breiten Straße bergauf umgefahren werden… Jetzt habe ich nur noch Panik, dass das Rad einen weiteren Defekt hat. Jetzt habe ich mich 10 Stunden mit nur einem Kettenblatt Runde um Runde gequält und alles für nix weil so ein Jungspunt einen Optiker braucht? Gottseidank dreht sich noch alles und weiter geht es. Bloß keinen Gedanken mehr daran verschwenden. Mein weißer linker Handschuh färbt sich derweil am kleinen Finger rot. Ist mir egal, ich guck jetzt einfach woanders hin.

 

Die vorletzte, 33. Runde ist zu Ende und die Uhr zeigt noch 24 Minuten an. Da schaffe ich glatt noch eine! Die genieße ich jetzt. Irgendwie ist das Rennen trotz aller Widrigkeiten und schlechter Vorzeichen dann doch schnell rumgegangen. Im Ziel kann ich es kaum fassen: ich bin mit 34 Runden Weltmeisterin der 12h von Weilheim geworden!!! Und es war garantiert nicht das letzte 12h Rennen!

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Was die Freude umso größer macht, ist dass meine Teamkollegen auch allesamt super abgeschnitten haben: Christiane und Felix können den 2. Platz in der 2er-Mixed-Wertung für sich entscheiden und Joachim belegt trotz Kurbeldefekt einen beachtlichen 3. Platz bei den Masters. Es war außerdem toll meine Teamkollegen bei diesem Rennen näher kennenzulernen

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Lieben Dank an Tajana für die wirklich einzigartige Betreuung, an alle Freunde (besonders Norbert, der bis zuletzt an meinem Bike geschraubt hat und Bianca für Mucke und Akronym), Helfer und Sponsoren  (r“-bike.com!!!) und natürlich an meine Familie, die mal wieder ein Wochenende auf mich verzichten musste.

 

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