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Kellerwald Marathon 2014

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Im Vinschgauer Trainingslager sind mein neues Cannondale F29 und ich enge Freunde geworden. Grund genug, unsere Einheit beim Saisonauftaktsrennen – dem Kellerwald-Marathon am Gilserberg – unter Beweis zu stellen. Ich entschied mich für die 80 km Strecke. 40 km war mir zu kurz für das was ich mir für die laufende Saison vorgenommen habe (12 h WM) und 120 km war mir so früh im Jahr zu lang, bzw. zu laaaaangweilig, da 3 gleiche Runden gefahren werden und man sehr einsam ins Ziel kommt. Außerdem wollte ich abends noch meinen Geburtstag nachfeiern, was die eine oder andere Priorität erfordert ;o).

Vom Start weg lief es ganz gut, nach 10 Minute zog es mir den Stecker, von daher alles wie immer. Danach geht es dann normalerweise rasant wieder aufwärts. Diesmal Schoß mir aber nach ca. 40 min jemand einen Medizinball in den Nacken. Keine Ahnung was das war, auf jeden Fall setzten Kopfschmerzen ein. Keine Ahnung woher aber erstmal ignorieren. Erstmal Musik an und gute Laune produzieren. Gefuchtel neben mir. Musik aus und jemand will mir was erklären, aber ich hör schon: irgendwas quietscht ganz gewaltig. Ich bleibe stehen und siehe da – es ist mein Hinterrad. Die Bremsbacken schleifen was das Zeug hält und das Rad dreht sich kaum mehr. Ich rüttle ein wenig an der Bremsscheibe und kneife an den Bremsen, aber das bringt leider nicht viel. Also Augen zu und durch. Ich bin mittlerweile nicht sicher, an welcher Position ich liege. Die zweite Runde fällt mir schwer. Zum einen weil es halt die 2. Runde ist, zum anderen weil die Bremse enorm schleift und zum dritten weil die 1×11-Schaltung doch ein paar mehr Körner an den Rampen der zweiten Runde (die die gleichen wie in der ersten Runde sind) erfordert als bisher mit 3×10 (jaja ich hätte mich da schon frühzeitig mal an 2×11 gewöhnen können – ich weiß ja…

Ich komme als 2. Frau in meiner Altersklasse ins Ziel. Zu Platz 1 fehlte nur ein Minute, die wäre drin gewesen
Wie immer wenn ich die Ziellinie überquere tilt die Zeitmessung. Der ganze Server schmiert ab und danach wird rekonstruiert wer wann ins Ziel gekommen ist. Zunächst bin ich auf Platz 1, doch Zuschauer haben glücklicherweise den korrekten Zieleinlauf beobachtet, sodass wir die Siegerehrung privat wiederholen. Diese Art von Zielkatastrophe ist mir schon soooo oft passiert, dass ich langsam darüber nachdenke, ob das was mit meinen Energien zu tun hat (ohhmmmmmm)

Mal sehen, ob ich es auch schaffe, den Zeitnahme-Server beim Riva Marathon zum Absturz zu bringen…
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  1. Platz (AK):  Mandy Platzdasch
  2. Platz (AK):  Natascha Binder
  3. Platz (AK):  Bianca Krause

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